Stefan Legat (li.) mit Architektin Susanne Peischl, James Legat und Legat-CTO Christian Wcislo. © Legat Living/ Alexander von Spreti

Zwischen Isar und Literatur: Die THOMAS-MANN-ALLEE nimmt Gestalt an

  • Der Grundstein für zwölf exklusive Eigentumswohnungen ist gelegt: An einem sonnigen Septembertag feierte Legat Living gemeinsam mit mehr als 60 Gästen die Grundsteinlegung der THOMAS-MANN-ALLEE – in erster Reihe zur Isar, zwischen Herzogpark und Altbogenhausen.
  • Eine Zeitkapsel verbindet Vergangenheit und Zukunft: Mit einer Miniaturausgabe von Thomas Manns "Herr und Hund", dem Samen einer Esche, einer Tageszeitung, aktuellen Münzen und einer Visualisierung des Neubaus wurden Erinnerungen an den Ort und Zeugnisse der Gegenwart in die Baugrube gelegt.
  • 60 Prozent bereits verkauft: Das Projekt umfasst zwölf Wohnungen zwischen rund 43 und 465 Quadratmetern. Die von Landau + Kindelbacher geplante Architektur setzt auf Naturstein, großzügige Verglasungen, zeitlose Gestaltung und hochwertige Ausstattung.

Eine Zeitkapsel mit literarischen Erinnerungen, Zeitdokumenten und einer Visualisierung des Neubaus wurde bei der Grundsteinlegung der THOMAS-MANN-ALLEE in die Baugrube gelegt. Denn der Name des Projekts verweist auf eine besondere Nachbarschaft: Thomas Mann lebte hier, schrieb über den Herzogpark – und hinterließ seine Spuren an der Isar.

Ein sonniger Tag, ein besonderer Ort

Die Sonne scheint, mehr als 60 Gäste sind gekommen: Planer, Banker, Kunden, Mitarbeiter, Familienangehörige und Interessenten. An diesem Spätsommertag im September legte Stefan Legat, Geschäftsführer und Gründer von Legat Living, im Herzogpark der Grundstein für die THOMAS-MANN-ALLEE. Mit dem exklusiven Neubauprojekt realisiert der Münchner Primiumbauträger gemeinsam mit den Architekten Landau + Kindelbacher zwölf Eigentumswohnungen in einer der besonderen Wohnlagen Münchens. "Wir befinden uns hier in erster Reihe zur Isar, zwischen Herzogpark und Altbogenhausen und nur wenige Minuten vom Englischen Garten und den Maximiliansanlagen entfernt", führt Legat aus.

Bevor der Grundstein seinen Platz findet, wird eine kleine Zeitreise in die Baugrube gelegt. Die Zeitkapsel enthält bewusst ausgewählte Zeugnisse des Ortes und des heutigen Tages: eine Miniaturausgabe von Thomas Manns "Herr und Hund", der Samen einer Esche als einem für den Herzogpark typischen Baums, eine Tageszeitung vom Tag der Grundsteinlegung, Münzen des aktuellen Jahrgangs sowie eine Visualisierung des Neubaus.

Die Auswahl ist kein Zufall: Gerade "Herr und Hund" stellt eine unmittelbare Verbindung zwischen Thomas Mann und dem heutigen Projektstandort her. Die Erzählung entstand aus den Spaziergängen des Schriftstellers mit seinem Hund Bauschan rund um sein Münchner Wohnhaus und durch die nahe gelegenen Isarauen. Literatur, Landschaft und der heutige Standort treffen damit in der Zeitkapsel aufeinander. "Der Samen der Esche steht für den grünen Charakter des Herzogparks, während Zeitung und Münzen den konkreten Moment der Grundsteinlegung für die Zukunft bewahren", erläutert Stefan Legat. "Die Materialprobe schließlich verweist auf das, was hier gerade entsteht."

Eine Nachbarschaft mit literarischer Geschichte

Der Name des Projekts ist schließlich mehr als eine Adresse. Er verweist auf einen Schriftsteller, dessen Leben und Werk eng mit diesem Viertel verbunden sind. "Der Herzogpark unterhalb von Bogenhausen ist eine hochinteressante historische Umgebung", erklärt Dr. Dirk Heißerer, Vorsitzender des Thomas-Mann-Forums München, bei der Grundsteinlegung. Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich das Forum dafür, die Erinnerung an Thomas Mann und seine Familie in München lebendig zu halten.

In seiner Ansprache zur Grundsteinlegung verbindet Heißerer die Geschichte des Schriftstellers mit dem Ort und schlägt damit zugleich eine Brücke in die Gegenwart des vergleichsweise jungen Viertels. Denn: "Keine Straße in der unmittelbaren Umgebung ist älter als 1900, kein Haus älter als 1906", so der Philologe: "Thomas Mann lebte hier von 1910 bis 1933, in dieser Zeit schrieb er einen bedeutenden Teil seines Werks."

Entstanden sind dort etwa "Der Zauberberg", die ersten beiden Romane der Joseph-Tetralogie sowie Erzählungen wie "Herr und Hund" und "Unordnung und frühes Leid". Wie präsent Thomas Mann auch heute noch ist, zeigt nicht zuletzt der aktuelle Kinofilm "Vaterland" von Paweł Pawlikowski, der seit dem 3. September 2026 in den deutschen Kinos läuft und Manns Rückkehr aus dem Exil nach Deutschland im Jahr 1949 erzählt.

In "Herr und Hund" hielt Thomas Mann auch seine Beobachtungen des Herzogparks fest. Besonders faszinierte ihn die ursprüngliche Vegetation: Eschen, Silber- und Zitterpappeln, Birken und andere Bäume prägten das Bild der damals noch jungen Siedlung. Während des Ersten Weltkriegs, als die Bautätigkeit im Herzogpark zeitweise zum Erliegen kam, erlebte der Literat die Umgebung sogar als eine Art Wildnis. Die Straßen waren noch wenig entwickelt, die Natur hatte vielerorts das Übergewicht. Heute ist daraus eine der begehrtesten Wohnlagen Münchens geworden. Was geblieben ist, sind die Nähe zur Isar, der gewachsene Baumbestand und die besondere Verbindung von Natur, Architektur und Nachbarschaft.

Architektur mit Blick auf den Ort

Genau diese Verbindung spielt auch bei der THOMAS-MANN-ALLEE eine zentrale Rolle. Das von Landau + Kindelbacher geplante Gebäude setzt auf eine moderne, klare und zeitlose Formensprache. Eine hochwertige Natursteinfassade, ruhige Linien und großzügige Verglasungen prägen die Architektur. Die großen Fensterflächen holen viel Licht in die Wohnungen und stellen zugleich den Bezug zur grünen Umgebung her.

"Von der Idee zur Wirklichkeit ist es eine lange Reise", beschreibt es Susanne Peischl, Architektin und Geschäftsführerin bei Landau + Kindelbacher. Skizzen, Entwürfe und zahlreiche Gespräche seien notwendig gewesen, um das Projekt Schritt für Schritt zu entwickeln. Aus Skizzen, Entwürfen und vielen Gesprächen sei nun sichtbare Realität geworden. "Ein solches Projekt ist immer auch ein Zusammenspiel vieler Menschen und Erfahrungen", so Peischl. Wichtig ist es der Architektin zufolge dabei gewesen, die Besonderheiten des Ortes aufzunehmen. "Die traditionsreiche und harmonische Umgebung Herzogpark bietet die Isar, gute Nachbarschaft und Atmosphäre und einen beeindruckenden Baumbestand."

Das Gartenkonzept greift diese Qualitäten auf. Privatgärten, Balkone, Loggien und Dachterrassen erweitern die Wohnungen nach außen. Die Gestaltung orientiert sich am Landschaftsschutzgebiet der Isarauen und integriert den natürlich gewachsenen Baumbestand. Für Peischl ist die THOMAS-MANN-ALLEE deshalb auch ein „wichtiger Baustein für die Stadtplanung“. Nachhaltigkeit und langfristige Werte spielten bei der Entwicklung eine wichtige Rolle.

Zwölf Wohnungen, viel Raum für Individualität

Das Projekt umfasst zwölf Eigentumswohnungen mit Größen von rund 43 bis 465 Quadratmetern und zwei bis sieben Zimmern. Die Ausstattung folgt dem Anspruch, zeitgemäßes Wohnen mit hochwertigen Materialien und viel Komfort zu verbinden.

Raumhöhen von bis zu rund drei Metern und nahezu raumhohe Türen schaffen großzügige Räume. Zum Einsatz kommt Parkett von Schotten [&] Hansen. Deckenkühlung in allen Wohnungen, ein integriertes Smart-Home-System und in vielen Wohnungen ein besonders privater Zugang über das Liftlanding gehören zum technischen und architektonischen Konzept. In ausgewählten Wohnungen sind Kamine vorgesehen.

Auch die Bäder sind hochwertig ausgestattet – mit Armaturen von Dornbracht und Vola sowie teilweise freistehenden Badewannen von Antonio Lupi. Abgehängte Decken mit Downlights und hochwertige Waschtischkonsolen mit integrierten Ablagen ergänzen die Gestaltung.

Im Entrée empfängt eine repräsentative Lobby mit hochwertigem Interieur und elegantem Lichtkonzept die Bewohner. Die großzügige Briefkastenanlage verfügt über eine integrierte Paketbox. In der Tiefgarage stehen neben großzügigen Kellerabteilen WLAN und eine Wallbox an jedem Stellplatz zur Verfügung. Für das Penthouse ist ein separater privater Parkbereich vorgesehen.

Ein umfangreiches Sicherheitskonzept mit programmierbarer Schließanlage, Videoüberwachung und Sicherheitsfenstern in Anlehnung an RC3 wird durch optionale Komponenten wie Alarmaufschaltung, Bewegungsmelder und Paniktaster ergänzt.

Dass die THOMAS-MANN-ALLEE bereits vor der Grundsteinlegung auf großes Interesse stößt, zeigt der aktuelle Verkaufsstand. „Die Wohnungen sind schon zu 60 Prozent verkauft“, freut sich James Legat, ebenfalls Geschäftsführer von Legat Living.

Eine Nachbarschaft voller Namen

Wer hier einzieht, befindet sich in guter Nachbarschaft – auch historisch gesehen. So war Thomas Mann keineswegs der einzige prominente Bewohner des jungen Herzogparks. Dr. Dirk Heißerer spricht von einem "kleinen Weimar" an der Isar – einer Nachbarschaft, in der sich Literaten, Musiker und Wissenschaftler begegneten.

Nur wenige Schritte entfernt, in der Mauerkircherstraße 43, lebte ab 1913 der Dirigent und Generalmusikdirektor Bruno Walter, eng mit Gustav Mahler befreundet und später selbst ein wichtiger Wegbegleiter Thomas Manns. Im benachbarten Haus Nummer 41 wohnte der Historiker und Bismarck-Biograf Erich Marcks, in der Nummer 39 folgte später der Schriftsteller Bruno Frank.

Auch die Pienzenauerstraße 15 gehörte zur literarisch-kulturellen Nachbarschaft der Manns. Dort lebte die Familie Hallgarten, mit der die Manns befreundet waren. Und in der Mauerkircherstraße 13 selbst, der ersten Adresse der Familie Mann im Herzogpark, schrieb Thomas Mann zwischen 1911 und 1912 Teile von „Der Tod in Venedig“.

Es ist diese ungewöhnliche Dichte an Geschichten und Persönlichkeiten, die den Herzogpark bis heute besonders macht. Die THOMAS-MANN-ALLEE entsteht damit nicht einfach irgendwo in München, sondern in einer Nachbarschaft, deren Geschichte von Anfang an von Architektur, Natur, Literatur und dem Austausch ihrer Bewohner geprägt wurde.

Und genau deshalb passt auch die Zeitkapsel so gut zu diesem Ort, finden Stefan und James Legat: "Sie bewahrt ein Stück seiner Vergangenheit und Gegenwart für diejenigen auf, die hier in Zukunft leben werden."

Irmela Schwab

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